Das weiße Blatt Papier, das vor mir liegt, starrt mich an.
Ich starre zurück und sehe mich dann doch schreiben. Es kommt ein Gedankenfluss dabei heraus, dem ich wohlwollend gegenüber sein will.
Und das weiße Blatt starrt noch immer und es wird zur Schreibmeditation. Mein Geist ist nicht leer, er ist gefüllt von sofortiger Bedeutung.
Eine Bedeutung, die mir wie das Brot scheint, das ich esse, wie das Wasser, das ich trinke. So nahrhaft, dass ich entzücke.
Ich erkenne Texte von anderen Autoren wieder und freue mich an einem Punkt angelangt zu sein, der nachhaltig scheint.
Das Maß für Nachhaltigkeit sind immer andere Menschen, die etwas erreichen, das man selber erreichen will.
Wenn sie es schaffen auf eine Weise ihre Leidenschaft zu leben und du dann in deiner eigenen Leidenschaft Muster erkennst, die du in ihren Werken schon erkannt hast,
dann hast du Gewissheit, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Ich werde bald in einem Job arbeiten, den ich heute noch nicht kenne.
Und ich werde bald einen Job haben, den ich für das lieben möchte was er ist. Eine Arbeit, die mir Tagesstruktur gibt, in der ich etwas machen kann was ich liebe.
Ich will euch noch nicht verraten, was es genau sein wird und es sind noch einige Monate bis dahin.
Mein innerer Kritiker kommt auf und kritisiert mein Verlangen diese Gedanken öffentlich zu machen.
Ich sage ihm: ich mag es zu schreiben, ich mag den Prozess des Beitrag-Erstellens, ich mag es mir Gedanken zu machen, ich mag es Likes zu bekommen und Kommentare zu beantworten. Überhaupt ist es das was mir an einem Tagebuch fehlt. Die Möglichkeit Kommentare zu den eigenen Gedanken zu bekommen. Es ist das was mich reizt am Schreiben.
Ohne der Möglichkeit, Kommentare für das was ich schreibe zu erhalten, würde ich nicht schreiben.
Auch die diversen Chat Apps sind erst so richtig interessant geworden, als ich den Wunsch verspürt habe, dass meine Chat-Partner meine Gedanken kommentieren.
Wie ihr euch denken könnt, hat das niemand gemacht. Die Struktur dieser Apps ist nicht darauf ausgelegt.
Es hat eine ganze Zeit gebraucht bis ich wirklich sagen konnte, jetzt bin ich an einem Punkt, der mich glücklich macht.
Das Titelbild habe ich der kostenlosen und in WordPress integrierten Fotobibliothek Pexels entnommen.🍀


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