Ich weiß ehrlich gesagt nicht was es laut Lehrmeinung heißt. Für mich heißt es als oberstes Ziel, die Vermehrung des Kapital zu haben. Was ich absolut nicht nachvollziehen kann.
Theoretisch kann jeder Mensch/Staat/jedes Unternehmen alles kaufen, was er/es haben möchte. Was man dann haben möchte am nächsten Tag wissen wir nicht, also am besten sollten wir mehr Geld machen.
So fokussiert darauf alles mögliche kaufen zu können vergessen wir alle anderen Qualitäten des Lebens.
Ich kenne sie alle nicht, mir ist nur wichtig mein Leben zu leben. Und dazu gehört meine Arbeit. Die bedeutet für mich Lebensinhalt. Und manchmal fällt es mir schwer so ganz ohne Glückzuwachs. Doch ohne diese Glückszuwächse auch nicht diese argen Unglückszuwächse. Ein bisschen gedämpfter ist das Leben. Was früher in meinem Kopf passiert ist passiert jetzt in kleinen Momenten in denen mir die Absurdität bewusst wird.
Eine Qualität könnte sein humoristisches. Oder eine andere etwas tiefer liegende Glück.
Was macht man mit dem Gefühl, dass man es sich selber wert ist, nur für sich selber zu schreiben. Und überhaupt, stelle ich zu viel Fragen um Marc Aurel nachzueifern?
Was mich zum Stoiker macht ist dass Selbstliebe immer für mich bedeutet, mir selber Fragen zu stellen. Gute Fragen und die sind die schönsten, sind aber schwer zu beantworten.
Ich bin noch lange nicht am Ziel meiner Reise. Solange ich mich selber etwas frage, wird es weiter gehen.
Deswegen gefällt es mir zu schreiben, da muss ich Nägel mit Köpfen machen.

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