Glauben – das Fürwahr halten ohne methodische Begründung
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Das hier bin nicht ich
Ich bin munter geworden mitten in der Nacht und hatte Lust ein paar Yogaübungen zu machen. Danach legte ich mich wieder ins Bett und drehte mir die Klassik Playlist auf Spotify auf und der Zufallsgenerator spielte mir den Boléro von Maurice Ravel vor. Da dämmerte es mir.
Dieser Blog ist zwar eine Art mich kennen zu lernen, aber es ist doch nur Text und hat nur nach vielen Reflexionsprozessen etwas mit mir als Person zu tun. Der Versuch eine Möglichkeit zu schaffen mich hier kennen zu lernen ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dazu drehen Leser das was sie lesen zu sehr mit sich selber in Verbindung.
Was mich zu diesem Gedanken bringt. Manchmal glaube ich, ich bin stärker an den Glauben anderer gebunden, als an meinen eigenen Glauben.
Ich will diesen Gedanken zerpflücken!
Der Glaube anderer über mich hat vermutlich mehr Inhalt gewonnen gegenüber dem Glauben meinerseits über mich.
Das ist finde ich eines der schwierigen Dinge. Passenden Glauben über sich selber zu entwickeln. Zumindest für mich war es schwierig postive Glaubenssätze zu entwickeln. Zuletzt habe ich dann versucht nichts mehr über mich selber anzunehmen weil mich diese Glaubenssätze paralysiert haben.
Was nicht stimmt… Ich hatte eine Psychose. Aber mit der Psychose entwickelte ich Glaubenssätze, die mich paralysiert haben. Und diese zu integrieren und durchzulassen ist eine besonders emotionale Sache.

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