Woher kommen die Worte? Die Leere spuckt sie aus.
Ich kann sie schreiben wohin ich will.
Niemand wird sie sehen, wenn ich es nicht tue.
Immer kommt die Frage auf (für mich zumindest), wozu?
Wirksamkeit, zum ersten.
Aber auch Unterhaltung.
Immer werden meine Texte zu Versuchen meine Texte zu definieren.
Dabei ist das Eigentliche doch mein Wunsch über das Schreiben zu schreiben. Es ist zumindest schon lange Inhalt.
Immer werden meine Texte zu Versuchen meine Texte zu definieren.
Als Testlauf mich selber zu definieren.
Ich will gutes tun. Und wenn ich mir selber Gutes tue? Indem ich mich hier als jemand oute der über das Schreiben schreiben will? Dann ist das die Reichweite, die ich will?
Ob ich glücklich bin mit dem was ich schreibe, kann ich sofort wissen. Alles andere kann ich nur erfahren, durch deine Worte. Aber das ist so platt, dass ich lieber an ein Bild von einem boxenden Känguru denke, als über die Konsequenzen dieser Worte nachzudenken.
Komisch wie sich diese Texte entwickeln. Ich habe begonnen mit: "Woher kommen die Worte." Bin dann meinen Gedanken gefolgt und in eine Richtung gelangt, die ich schon gekannt habe. So wie vermutlich meine regelmäßigen Leser auch. Aber das macht keinen Spaß mehr.
Ich habe schon länger wieder darüber nachgedacht, den Blog einzustellen. Es geht mir hier ums geben. Aber was gebe ich hier schon. Meine Gedanken, die vielleicht einzigartig sind... Genauso einzigartig wie abermilliarden andere. Ich kann nicht mal sagen, ob das was ich schreibe irgendeinen Mehrwert hat. Das kann sowieso nur jemand anderer sagen, dem meine Texte in irgendeiner Form zuträglich sind.
Ich glaube ich habe es schon oft erwähnt warum ich angefangen habe zu schreiben. Ich schreibe es hier aber nochmal.
Ich habe 00:03 2016 mit einer Frau Walzer getanzt und diese Frau ist mir vorgekommen wie ein Engel. Ich habe mich nicht körperlich zu ihr hingezogen gefühlt. Sondern wurde beseelt während dem Walzer.
Darauf hin habe ich begonnen zu schreiben. Mir scheint es aber heute ich schrieb blind. Die Botschaften die ich ihr gesendet habe, waren unverständlich. Sie hat mich gefragt, warum ich nicht klar sage was ich will. Und um ehrlich zu sein gab es einen Grund warum ich nicht gesagt habe was ich will. Es ist die Erbse auf der die Prinzessin nicht schlafen wollte.
Ich wollte nicht verletzt werden. Ich hatte keinen Bock mehr darauf zu versuchen meinem Gegenüber zu gefallen. Ich habe angefangen lieber mir selber gefallen zu wollen. Und im Schreiben konnte ich mich sehen.
Diese Geschichte zur Diskussion zu stellen, scheint mir sinnvoll.
Die Suche nach Sinn im Schreiben
3 responses to “Die Suche nach Sinn im Schreiben”
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Ich fände es sehr schade, wenn du das Schreiben deiner Texte einstellst. Und ich frage mich – vllt willst du mir darauf antworten oder auch nicht: wenn du etwas geben möchtest, wohl der Welt, ob Mehrwert oder nicht, gibst du es dir auch selbst?
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Ich stelle mir auch immer die Frage, ob ich die Texte, die ich schreibe, nicht auch unveröffentlicht lassen könnte. Daher kommt der Zweifel am veröffentlichen. Oft schreibe ich und denke dann, das ist ein Text, der ist nur für mich. Oft will ich dann niemanden mitlesen lassen.
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Das kann ich gut verstehen. Diese Gedanken hatte ich auch schon oft und manchmal auch heute noch und es spricht ja auch nichts dagegen einen Text zu schreiben den man privat veröffentlicht oder Passwort geschützt und keiner oder nur ausgewählte Menschen bekommen dann das Passwort. So habe ich das immer gemacht und wenn’s ganz schlimm wurde habe ich den kompletten Blog privat gesetzt. Ich finde sowas nicht verwerflich und auch deine Zweifel sind für mich verständlich. Mach das was dein Herz dir sagt und das was dir letztlich gut tut. Du bist niemanden und schon gar nicht deinen Lesern zu irgendetwas verpflichtet oder gar schuldig.
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Ups.. Was ist mir den da passiert..??
Eine Webseite?
Hoffentlich wird es nicht schlimmer.. 😅
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