Ein Löwe ist sterbenskrank. Er lässt es den Tieren seines Reiches ausrichten und diese wollen ihm ihre Trauer ausrichten. So kommt der Hirsch und der Löwe sagt: „Hallo Hirsch, komm doch näher, dass meine müden Augen dich sehen können.“ Und prompt wo der Hirsch es tut, frisst ihn der Löwe auf. So gestärkt frisst der Löwe jeden seinen Besucher.
Dann kommt der Fuchs und er wartet auch am Höhleneingang und schaut sich aber genau um. Der Löwe sagt auch zu ihm: „Hallo Fuchs, komm doch näher, dass meine müden Augen dich sehen können.“ Doch der Fuchs, schlau wie er ist, sagt: „Ich fürchte, das sollte ich nicht lieber wohlgeschätzter Löwe, denn ich sehe nur Pfotenabdrücke die hinein führen in deine Höhle. Zeige mir doch bitte, wohl geschätzter Löwe, Abdrücke die nach draußen führen.“
Diese Fabel erinnert mich an eine Geschichte, die ich schon sehr jung gehört habe. Es ist eine schöne Fabel, mit den so typischen Tierfiguren und einer so klaren Lektion.

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