In der Vergangenheit gab es immer wieder eine Diskrepanz zwischen dem, was mir meine Eltern erzählt haben und was mein Umfeld gut geheißen hat.
Meine Eltern haben viel darüber gesprochen, dass wir Menschen Eigenschaften von ihnen und Vorfahren übernehmen.
Mein Umfeld hat mich dafür kritisiert und gemeint ich interpretiere zu viel in solche Verwandtschaften hinein.
Mittlerweile habe ich mich allen Involvierten gegenüber verändert.
Ich bin das Produkt all dieser Menschen.
Nun frage ich mich die alte Frage: ist es jetzt gut so wie ich bin? Habe ich mich im Sinne der Gruppenzugehörigkeit verbogen? Oder war es vor allem kindliche Naivität, die ich abgelegt habe?
Ich fühle mich jetzt jedenfalls so, wie ich meinen Opa nach seiner Pensionierung erlebt habe. Er hat sein Leben genossen, ohne Sinn für ein gesundes Leben und dafür immer mit Sinn dafür wie man auf den Putz haut.
Also habe ich mich doch nicht verändert. Ich erzähle es nur nicht mehr herum in meinem Umfeld. 😄😄


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