Die Jonglage

Heute schon ein paar Wörter jongliert, Felix?


Was schreib ich wenn ich nichts zu tun hab …

… eine Selbstbetrachtung!

Ich frag mich ob es auch dem lieben Marc Aurel so gegangen ist. Hatte nichts zu tun, also hat er geschrieben. Und notwendigerweise wird es dann eine Selbstbetrachtung. (1)

Könnte es ja Mal probieren. Man muss sich nur drauf einlassen was man da entdeckt.

Ist das, das gleiche wie Tagebuch schreiben? In der Tradition von Marc Aurel eher nicht, weil es ja sein kann, dass es jemand liest.

Stimmt, das schließt noch nicht aus, dass es ein Tagebucheintrag ist. Wobei ich bei Marc Aurel doch immer wieder das Gefühl habe er hat auch für mich geschrieben. Man weiß es nicht.

(1) Natürlich könnte man genauso gut eine Geschichte schreiben. Aber für mich zumindest ist das wichtigste Thema mein eigener Zustand. Den zu erforschen bin ich gut. So habe ich schon mein ganzes Leben lang gedacht, habe mich viel mit Philosophie beschäftigt und so die verschiedenen Erkenntnisse in der Geschichte kennen gelernt und stehe jetzt an dem Punkt, dass ich selber dokumentiere wie das Leben voran schreitet.

Es gibt schon Bilder die ich in meinem Alltag sehe die auch in Geschichten verwendet werden könnten oder in Texten. Zum Beispiel habe ich heute beim Rolltreppe hinauf fahren das Aufsteigen aus dem Untergrund bildlich wahrgenommen. Schönes Bild wie ich finde.

Und jeden Tag passiert etwas neues. Ich sehe die Welt täglich mit neuen Augen. Es ist als hätte ich den Fluss gepachtet, das Wasser ist immer neu. Plattitüde.

Wenn ich mein eigenes Schreiben bespreche fällt mir als erstes auf dass ich offen bin meine Erfahrungen zu teilen. Ich fühle mich am wohlsten schriftlich zu verkehren. Hier kann ich sein wie ich bin, wobei mir dafür wie ich bin das richtige Wort fehlt und es künstlich hervorzubringen scheint mir der falsche Weg zu sein. Es ist vermutlich sogar contraproduktiv. Sich selbst so genau zu kennen, sodass man sich auf ein, zwei Worte zusammenfassen kann ist vermutlich zu eingrenzend für das Wunder, das man täglich erlebt.

Naja genau genommen könnte man es auch als Gegebenheit empfinden. Gott-Gegeben oder chemische Reaktionen mit allen möglichen Erklärungen, die die Wissenschaft finden kann. Was es aber immer noch nicht weniger wundersam macht. Oder wunderlich.

So wunderlich scheint es aber gar nicht zu sein. Ich habe vor kurzem eine interessante Erklärung dazu gelesen warum etwas ist und nicht viel mehr nichts. Genau werd ich das jetzt hier nicht wiedergeben können, dazu müsste man schon ein ganzes Kapitel in einem Buch oder ein ganzes Buch schreiben. Aber in kurzer Knappheit jetzt hier:

Die Negation von etwas kann nur sein wenn es etwas anderes gibt.

Und als Bonus warum es uns Menschen gibt:

Damit die Negation (denn alles das realisierbar ist muss die Möglichkeit haben realisiert zu sein) möglich ist muss es bewusste Wesen geben die diese Negation realisieren können. Es müssen bewusste Wesen sein sonst würde es nicht als Negation war genommen werden. Also wir sind die Antwort des Universums auf die Frage wie die Negation realisierbar wird.

Fand ich eine nette Idee. Und die erste die für mich irgendwie Sinn ergeben hat.



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Ups.. Was ist mir den da passiert..??
Eine Webseite?

Hoffentlich wird es nicht schlimmer.. 😅

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